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... Tropfenwagen wieder, der aber auch in anderen Punkten zu neuartig war, um zur Geldanlage zu verlocken. Noch bevor sich der geschäftliche Mißerfolg ab zeichnete, gab Rumpler eineTropfenwagen- Nachbaulizenz an Benz in Mannheim, aus welcher der Benz-Tropfenrennwagen her vorging, der beachtliche Erfolge errang. Als es 1926 zur Fusion zwischen Daimler und Benz kam, hielt sozusagen auch die Pen delachse Einzug in Untertürkheim. Doch es war Hans Ledwinka, der tech nische Kopf von Tatra, der die unabhängig voneinander geführten Hinterräder erst mals in einem Serienwagen von praktischer Bedeutung einbaute. Das geschah am Tatra Typ 11, der 1923 in Produktion ge nommen wurde und damals schon Merk male aufwies, die Ferdinand Porsche spä ter für den Volkswagen wieder aufgriff: Hintere Pendelachse, Zentralrohrrahmen und gebläsegekühlter Boxermotor. Die pendelnden Achshälften übernahm Led winka bald auch für andere Modelle des Hauses. Erwähnt muß vor allem werden, daß er schon 1925 Lastwagen damit aus stattete. Es ist außerordentlich bedauerlich, daß schwere Nutzfahrzeuge mit unabhän gig aufgehängten Hinterrädern wieder völ lig in der Versenkung verschwanden. Die in der Ebene und im Gefälle sehr schnellen und schweren Lastwagen von heute lassen ja mit ihren starren Achsen nichts unver sucht, um die Straßen zu zerhämmern. Der unbestreitbare Tatra-Erfolg ...
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