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... widerwillig mit, indem es die Fahrgestelle lieferte. Der ungeheure Propaganda-Aspekt blieb in Turin gänzlich un erkannt. Heute kann man sagen, dass Abarth jahrelang für Fiat Kastanien aus dem Feuer holte, die der italienische Konzern dann ver schmähte, allerdings nicht ohne von Abarths Rennsiegen ungewollterweise eben doch ein wenig zu profitieren. John Cooper studierte die Sache, ging zur BMC, unterbreitete sein Angebot — und ern tete nach längerem Hinund Her doch Erfolg. Der BMC - Cooper entstand bei Austin und Morris. Verkauft Autos mit Rennsiegen! Ein überholter, alter Zopf? Die BMC hat bis heute zwanzig Mal mehr Mini-Coopers verkauft als sie je zu bauen gedachte! Beide sind sie zu frieden; Cooper verdient Geld, mit dem er seine Rennwagen bauen kann (3 Pfund pro Mini-Cooper. den die BMC baut), und die BMC verkauft Autos und gewinnt Prestige. Das merkte man auch im englischen Ford- Königreich von Dagenham, nachdem man hier bereits durch den Goodwill, den die unaufhör lichen Lotus-Ford-Rennsiege in der Formel Junior verursachten, einigermassen stutzig ge worden war. Und nachdem Henry Ford jr. in Amerika die Startflagge für den Run des Hauses Ford zum Automobilsport senkte, hätte es zwischen Dagenham und Cheshunt (Lotus) bald einer hauseigenen Dauer-Telefonleitung bedurft. Wird man bei den Agnellis in Turin auch weiterhin den Schlaf ...
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