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... leitet, erinnerte sich an das Elektro- Topolino-Abenteuer seines Grossvaters nur aus den Erzählungen seines Vaters und entschied im Jahr 2015, den Wagen nachzubauen. Als Basis wählte er einen Fiat 500 Tipo A von 1938. Nur zu gerne hätte er ihn mit schweren Bleisäurebatterien ausgerüstet, aus Effi zienzgründen verbaute er aber sechs Lithium-Eisenphosphat-Batterien, welche in etwa die Hälfte des Gewichts von Bleibatterien aufweisen, dafür aber im Minimum die doppelte Reichweite sowie eine längere Lebensdauer garantieren. Die Akkus erzeugen eine Nennspannung von 72 Volt und speisen einen Asynchronmotor mit 7,5 kW Leistung. Damit lässt sich eine Spitzengeschwindigkeit von annähernd 80 km/h erreichen. Rund 80 bis 100 km weit kommt der so elektrifi zierte Topolino mit einer Batterieladung. Der Motor wurde einfach anstelle des Benzinmotors im Bug eingebaut und mit dem vorhandenen Vierganggetriebe gekoppelt. Die 117 kg schweren Batterien fanden Platz hinter der Besatzung. Von aussen ist kaum etwas vom Umbau zu sehen. Nur wer genau hinschaut, stellt das Fehlen der Auspuffanlage fest. Einfach zu fahren Als Elektroauto ist der Topolino deutlich einfacher zu fahren als die Benzinvariante. Das Schalten entfällt. Es reicht im Prinzip, einen (längeren) Gang vorzuwählen, den Strom einzuschalten und auf das Gaspedal zu drücken. 44 SwissClassics Nr. 94-06 | 2022/2023 ...
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