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... Vorgänger hatte der Fiat 500 nicht, als er 1936 auf den Markt kam. Er hatte noch nicht einmal einen richtigen Konkurrenten. Zwar gab es damals schon andere kleine Autos, aber keines davon konnte es auf Anhieb mit dem Fiat aufnehmen, wenn es um Alltagstauglichkeit, Geräumigkeit und Wirtschaftlichkeit ging. Dies verdankte der Fiat 500 drei Konstruktionsprinzipien, die bei seiner Entwicklung als Vorgabe dienten: Einfachheit, optimierte Raumausnutzung und Effizienz. Dante Giacosa hiess das Genie, das ab 1932 die technischen Leitlinien für den Winzling zog. Er platzierte den Motor weit vorne und noch vor den vorderen Einzelradaufhängungen. Den Kühler verbaute er dahinter und höher, so dass man auf eine Wasserpumpe verzichten konnte. Der Tank lag sogar noch höher und das Benzin lief von alleine nach unten. Für die Stabilität sorgte ein massiver Rahmen, der aber zum Gewichtsparen mit vielen Löchern versehen wurde. Hinten sorgte eine Starrachse für die Radführung. Gebremst wurde mit Trommeln, die hydraulisch angesteuert wurden. Überhaupt handelte es sich nicht um eine ärmliche Konstruktion. Immerhin verfügte der Vierzylindermotor über 569 cm3 Hubraum und leistete damit rund 13 PS bei sehr humanen 4000 Umdrehungen. Gemäss Automobil Revue lagen die Kolbengeschwindigkeiten bei 80 km/h nicht höher als bei einem grossen Amerikaner, was sicherlich die Langlebigkeit ...
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