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... Vor dem Aufkommen des OBD-II-Standards waren die Geräte oft herstellerspezifisch. Also gilt es, jemanden zu finden, der noch ein passendes Gerät hat. Bei gewissen Autos (z. B. Opel/GM oder Honda) liessen sich Fehlercodes ab etwa 1987 auch «ausblinken». Meist mussten dazu lediglich Pins im Diagnosestecker überbrückt werden und dann blinkte die Motorkontrolleuchte freudig Codes aus. Mit dem Aufkommen des OBD-II Standards wurde die Diagnose ein Stück weit vereinheitlicht. Heute kauft man einen WLAN-Adapter für einige wenige Franken und kann die Fehlercodes via Smartphone auslesen. Aber das geht meist nur für grundlegende Informationen und standardisierte Codes des Motorsteuergerätes. Komplexere Analysen erfordern meist trotzdem den Gang zum Markenvertreter. Im besseren Fall lässt sich der gefundene Fehler dann mit einem Sensortausch oder einer anderen einfachen Intervention beheben, im dümmeren Fall ist wirklich ein Steuergerät futsch. Aber auch das wäre nicht das Ende der Welt. Reparieren statt wegwerfen… …lautet das Motto heute immer öfter, wie Daniel Bade von der Firma Autometer erklärt, die in der Schweiz an mehreren Standorten tätig ist: «Seit Corona erhalten wir besonders viele Steuergeräte zur Reparatur, weil Neuteile nicht oder nur mit einer langen Wartefrist lieferbar sind. Im Oldund Youngtimerbereich spielt zudem oft auch die finanzielle Frage ...
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