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... SwissClassics Nr. 91-03 | 2022 Armaturenbrett im Stil der Neunzigerjahre, aber jedes Instrument sitzt noch in der eigenen Höhle. Anfänglich war die 2,3-Liter-Version mit Kompressor die stärkste SLK-Variante, der Sechszylinder wurde erst später nachgeschoben. Auch die zielgenaue Lenkung und der angenehm kleine Wendekreis überzeugten. Nur von den Sitzen hätte man noch etwas mehr Seitenhalt gewünscht. Den Testverbrauch bezeichneten die Testfahrer mit 9,7 Liter pro 100 km als angemessen, zumal man bei schonender Fahrweise auch mit 7 bis 8 Litern pro 100 km auskommen könne. Klaus Westrup griff für die Zeitschrift «Auto Motor und Sport» gar zu Superlativen nach seinem Test im Jahr 1996: «Was der SLK in Kurven zeigt, ist das Eindrucksvollste in der Mercedes-Hierarchie. Extreme Querbeschleunigungen, äusserst standfeste Bremsen und eine verblüffende Handlichkeit machen den jüngsten Mercedes zusammen mit seinen unspektakulären, aber nicht minder wichtigen Alltagseigenschaften zu einem Novum in der gesamten Sportwagenwelt. So bleibt in Anbetracht der Dachkonstruktion nur noch eines zu sagen: Hut ab.» Monokultur versus Motorenvielfalt Die Welt der Neunzigerjahre war eine deutlich andere als jene der Fünfzigerjahre. Reichte es beim 190 SL, eine einzige Motorisierung anzubieten, griff Mercedes-Benz 40 Jahre später ins volle Serienteileregal und rüstete den SLK nicht ...
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