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... Nachfrage immer grösser wurde. 1958 war die Belegschaft schon auf 228 Mitarbeiter angewachsen. Garderobenschränke, Werkbänke, Schreibtische, Regalanlagen für Autofirmen entstanden. Die Palette wurde stetig erweitert, das Unternehmen blühte, Ende der sechziger Jahre sogar bis in die USA. Fredy Lienhard, am 14. September 1947 in Herisau geboren, absolvierte unterdessen seine Ausbildung. Er legte die Matura in Neuchâtel ab und erwarb einen akademischen Grad in Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen. Dazu kam ein Business Program der Harvard University. Praxiswissen erwarb er beim Vater, als er ihn auf Kundenbesuche begleitete und in der Westschweiz auch für ihn übersetzte. Als der Vater starb, war Fredy gerade im 3. Semester an der Hochschule St. Gallen. Er übernahm mit notabene erst 22 Jahren sofort das Präsidium und arbeitete sich ein. 1973 schloss er sein Studium ab und übernahm schliesslich 1975 die operative Leitung der Firma. Rennfahren war natürlich in dieser Zeit vorübergehend kein Thema. Stattdessen machte Fredy aus dem Betrieb eine Weltfirma. Er führte Vaters Unternehmen, das in den 60er Jahren zum Steilflug angesetzt hatte, in noch grössere Höhen. 2005 waren es 800 Mitarbeiter, die einen Umsatz von 220 Millionen Franken erwirtschaften. Die Firma florierte. Aber der Markt hatte sich verändert. Die Lista-Gruppe wurde in zwei ...
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