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... sicher auch bei den Aktivisten, die der Ansicht sind, dass alte Vehikel die Umwelt über Gebühr mit Abgasen und Feinstaub belasten würden. Gottlob sind das Minderheiten. Andererseits wissen wir aus eigener Erfahrung, dass häufi ger gefahrene Fahrzeuge mechanisch gesünder sind als «Stehzeuge», welche in Garagen unter Schonbezügen schlummern. Fahrzeuge, die selten Auslauf erhalten, müssen also gleichwohl regelmässig gepfl egt werden. Das Bremsöl altert, ob gefahren wird oder nicht, ebenso alle anderen Flüssigkeiten. Und ohne Bedenken darf das Cabrioverdeck und das glänzende Blech auch einmal mit kalkfreiem Wasser, wie es gratis aus Wolken geliefert wird, tropfnass werden. Harte oder brüchige Reifen haben oftmals noch genügend Profi l, taugen aber höchstens noch als Ersatzrad. Die Serviceund Schmierintervalle waren früher viel kürzer. Trotz modernen Schmiermitteln sind diese Intervalle auch heute noch einzuhalten. Ein Blick in die Betriebsanleitung meines betagten Fahrzeuges von 1937 zeigt: «Ölwechsel und Schmierservice spä- testens nach 5000 km oder einem Jahr» Und das erst noch mit vorgeschriebenen Ölen und Fetten, die heutzutage gar nicht mehr einfach erhältlich sind. In modernen Fahrzeugen ermahnt uns der Bordcomputer daran, eine Werkstatt aufzusuchen. Für Veteranenfahrzeuge empfehlen wir das Führen eines Bordbuches mit dem Eintrag der ...
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