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... Rallye» steht in geschwungener Schrift auf der rotschwarzen Visitenkar te. Doch der Fahrstil des bärtigen Man nes am Steuer ist alles andere als sport lich. Mit 40 Stundenkilometern kurvt er über die Nebenstrassen, die er - wie im mer - den Autobahnen und Haupt strassen vorzieht. Die Pfeife qualmt im Mundwinkel und seine wachen Augen funkeln, während er seine Geschichten erzählt. Geschichten, die fast immer von einem Opel handeln. Zum Beispiel vom neunundsechziger Olympia Rallye, der für die Visitenkarte Pate stand. Oder vom <dapisblauen» Kadett A mit weissem Dach . Der Besitzer, ein Uhrmacher mit Jahrgang 1904, hatte den Ur-Kadett 1963 www.swissclassics.com bei der Garage du Rallye in seiner Heimatstadt Le Locle gekauft. Nachdem er ihn 30 Jahre lang nur im Sommer ge fahren hatte, brachte er ihn mit 65 000 Kilometern in fast neuwertigem Zu stand wieder zur selben Garage zurück. «An so einem Auto kommt man nicht vorbei » schwärmt Andreas Stulz. Genauso wenig wie an dem «savan nengelben» fünfundsechziger Kadett CarAVan, den er aus Deutschland impor tiert hat. «Kombis sind am seltensten. Sie waren bei Bauern als Gebraucht wagen beliebt und wurden oft scho nungslos zugrunde gerichtet.» Besser erging es in der Regel den Cou pes. So zum Beispiel dem Kadett Kie- Kuckuck im Opel-Nest: Plymouth Fury 1960. Zwölf Jahre unter dem Tuch: ...
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