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... - DIE EWIG JUNGEN SPITFIRE I GB-CARS Matthias Stahel Stephan rückt seine lederne Schirmmütze zurecht und zieht den Kragen hoch. Elegant schwingt er sich in den tiefen Schalen sitz, nur knappe 30 cm über dem Asphalt. Am zentra len Armatu ren brett zieht er den Choke - der über Kipphebel gesteuerte Vierzylindermotor von 1296 ccm springt auf den ersten Kick an. Leicht ruckelnd greift die Kupplung, und der enge Wendekreis von 7,4 m hilft bei den Kehrmanövern auf dem Vorplatz. Schnell liegen die letzten Häuser des Dorfes hinter ihm. Stephan lässt die klei ne,75 PS starke Maschine im 3. Gang auf gute 4500 Umdrehungen steigen und schaltet gefühlvoll über den neutralen in den 4. Gang. «Der Mk 3 ist fürs Fachland gebaut und ent sprechend lang übersetzt. Aber mit den zwei SU Vergasern beschleunigt der rund 700 Kilo schwere Wagen trotzdem zügig. Die grossen Trommelbrem sen hinten sowie die Scheibenbremsen vorne verzögern den Wagen sicher. » DIE FIRMA TRIUMPH Der Spitfire, dessen Name an die englischen Jagdflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert, kam um wenige Mo nate zu spät auf den Markt. Im Dezember 1960 wurde die 1923 gegründete Firma Triumph Motor Cars aus Canley bei Coventry vom Nutzfahrzeughersteller Leyland Motors über nommen. Noch bis 1945 baute Triumph in eigener Regie vor allem kleinere Limousinen mit seitengesteuerten Vierzy ...
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