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... für Jahreswagen, Gebrauchtwagen und selbst Verträge wurden gehandelt wie Aktien. 5000 Deutsche Mark waren für so einen Vertrag Ende der Siebzigerjahre zu erzielen. So etwas hat es weder vorher noch nachher je bei einem Automobil gegeben. Und dann eröffnete der W 123 mit dem T-Modell die Nische der Lifestylekombis in einer feinen Art. Wem das zuviel war, der griff lieber nach dem stilistisch gelungenen Coupé, das als 280 CE durchaus eine distinguierte Art sein konnte, einen teuren Mercedes zu fahren, auch wenn es nach aussen nicht gar so aussah. Kam nur drauf an, wie viele Kreuze man in der seitenlangen Aufpreisliste verteilte. Das Buch zur Legende Mehr als 190 Seiten hielt der Autor Brian Long für nötig, um die Geschichte des W 123 zu transportieren. Er beginnt mit der Vorstellung des Unternehmens und reiht den W 123 in seine Vorgängermodelle ein. Sowohl die Unternehmensgeschichte als auch die Abhandlung der Vorgängermodelle W 111, W 112, W 114, W 115 sind umfassend und bieten einen interessanten Einblick in das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit der Entwicklungsgeschichte des W 123 wird klar, wo sich das Unternehmen in den Siebzigerjahren befand. Wahrscheinlich auf dem Zenith innerhalb seines gesamten Bestehens. Unzweifelhaft stand fest: Was aus Stuttgart-Untertürkheim kam, war das Beste, was man sich als Autofahrer leisten konnte. Der W ...
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