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... war vielfältig. Zum einen war BSA Teileproduzent sowie selbst Hersteller von Autos und ab 1910 Besitzer der Daimler Company Limited in Coventry, dem englischen Ableger der Marke aus Bad Cannstatt. Daimler nutzte die Kapazitäten von BSA wiederum für die Beschaffung von Teilen. Als selbstständiger Autoproduzent stellte BSA schon 1908 den ersten Wagen vor und beschäftigte sich mit Schiebermotoren. 1929 stellte man das erste frontgetriebene Auto vor, das als Dreirad angeboten wurde. Britisches Understatement schien nicht die Sache von BSA gewesen zu sein, kündigten sie das Auto doch folgendermassen an: «The details of this vehicle are of such interest that it may be said to mark a milestone in the history of the light runabout» (Die Details des Fahrzeugs sind so interessant, dass es als Meilenstein in der Geschichte der leichten Flitzer gelten kann). Die Fahrzeuge gab es mit einem V-2- und einem 4-Zylinder-Motor. Später kam der Scout mit vier Rädern hinzu, der aber dem Frontantrieb treu blieb. Insgesamt wurden etwa 10 000 dieser Fahrzeuge herstellt. Davon 3000 Scouts, die ab 1935 geliefert wurden. Interessant ist natürlich der Vergleich mit Morgan: Zwischen 1930 und 1936 hat BSA mit fast 7000 Dreirädern doppelt so viele Einheiten ausgestossen. Die Produktion von Autos wurde während des Kriegs gestoppt und danach nicht mehr aufgenommen, wenngleich Überlegungen ...
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