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... Lizenzvertrages entschloss. Mar tini hatte schon 1897 mit dem Bau von Automo bilen begOlmen. 1924 geriet das Unternehmen in die Krise. Die Gebrüder Robert und Walter Steiger, die in Burgrieden bei Laupheim, 20 km südlich von Ulm, eine Automobilfabrikation gegründet hat ten, übernalunen die Aktienmehrheit von Marti ni. Ende 1925 kamen die Steigerwerke in Deutschland unter Geschäftsaufsicht, und kurze Zeit später mussten sie Konkurs anmelden. Wal ter Steiger widmete sich von nun an der Entwick lung und der Produktion von zwei Automobilen, der Martini-Typen FU und FUG. Der Preis des FU betrug 18000 Franken, und für den FUG wurden 25000 Franken verlangt. Von diesen Sechszylinder-Wagen wurden von Herbst 1926 bis Herbst 1929 450 Stück produziert. Es waren Automobile, die in ihrer Qyalität nicht übertrof fen werden konnten. Die genannten tiefen Produktions zahlen führten dazu, dass bei Martini 1929 und 1930 hohe Verluste ausgewiesen werden mussten. Aus frnanzieller Sicht war keine Möglichkeit gegeben, eine Neuentwicklung eines eigenen, kleineren und preislich günstigeren Automobils einzuleiten. Zu diesem Zeitpunkt nahm Walter Steiger mit Wanderer in Siegmar-Schönau Verbindung auf. Hier kam der Wunsch nach einer Lizenzfer tigung des Wanderer Typ W 11 durch Martini wie gerufen. Der Absatz von Wanderer-Auto mobilen war, bedingt durch die ...
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