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... üssiges kommt weg Betriebe, die ein bisschen mehr Geld zur Verfügung hatten, bestellten ihren fi xfertigen Autotraktor bei der örtlichen mechanischen Werkstätte, die sich mit Landmaschinen auseinandersetzte und Autotraktoren im Angebot hielt oder solche auf Bestellung baute. Anfang der 40er-Jahre sollen das in der Schweiz um die 140 Betriebe gewesen sein. Deren Produkte unterschieden sich oft in ihrer mehr oder minder stabilen Bauweise und je nachdem, was der örtliche Autofriedhof an Fahrzeugruinen und Ersatzteilspendern hergab, kamen mitunter rechte Giganten unter die Leute. Bei vielen Modellen wurde ein Zwischengetriebe montiert, das die Geschwindigkeit reduzierte. Bei einigen verbaute man sogar Planetengetriebe, dank denen ohne Kuppeln mit den Fusspedalen zwischen Vorund Rückwärtsfahrt gewählt werden konnte. So baute zum Beispiel Johann Neuhaus aus Wauwil Autotraktoren meist auf der Basis des Ford Model T. Auch Walter Schaad im bernischen Bannwil griff gern auf dieses Modell oder aber auf das viel modernere und stärkere Model B zurück und stellte zwischen 1933 und 1953 über 20 Autotraktoren her. So entstanden Hunderte von Fahrzeugen, von denen sehr wenige heute noch an Landmaschinentreffen zu Gast sind. Sie haben ihre Zeit überlebt, die von Anfang an auf fünf bis sieben Jahre veranschlagt worden war. Man muss sich die Kräfte vorstellen, ...
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