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... sieht mit der schlanken Qyecksil bersäule eher wie ein Barometer aus. Rahm dreht die Zündschlüssel, und die Vakuum pumpe befördert den Kraftstoff zum Verga ser. Der Sechszylinder-Reihenmotor startet per Druck aufs Pedal links der Kupplung. Kaum hörbar schnurrt der OHV-gesteuerte und mehrfach gelagerte Motor vor sich hin. Per Kabelzug schliesst Hans-Rudolf Rahm die senkrechten Lamellen vorn am Kühler grill, der mit den senkrechten Stäben an ei nen griechischen Tempel erinnert. Die un verwechselbare, rund 20 cm hohe Emily thront wie eine den Passagieren vorauseilen de Schönheit über dem Kühler. «Ich lasse ihn immer eine kurze Weile warm laufen, bis Öldruck und Wassertemperatur stim men, ehe ich losfahre», erklärt Rahm und legt über die Kulissenschaltung mit einem verhalten knurrenden Geräusch den ersten Gang ein. Der Kies knirscht unter dem rund zwei Tonnen schweren Gefährt. «Gemisch und Vorzündung regle ich am Lenkrad, was ich aber nur selten muss», sagt Rahm, und bei der Torausfahrt schwenkt der Winker aus der Halterung an der A-Säule. Die Lenkung ist sehr direkt und braucht oh ne Servo-Unterstsützung recht viel Muskelkraft. Mit Zwischengas legt der Fah rer kurz nacheinander den zweiten und den dritten Gang ein, und bereits mit 40 km/h rollt der Wagen im vierten Gang kaum hör bar dahin. Die Einscheiben-Trockenkupp lung kennt praktisch ...
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