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... Nr. 29 | 01.201152 Aus der Luftfahrt entwickelt Wer aber war Matra überhaupt? «Mechanique Aviation Traction» ist die Langform des Herstellernamens. Gegründet 1941, erlebte die Firma eine erste Blütezeit in den frühen Sechzigerjahren: Während man sich anfangs nur der Luftund Raumfahrt verschrieben hatte, entschlossen sich die Matra-Verantwortlichen, die Produktpalette mit dem Automobilund später auch Rennwagenbau zu erweitern. Als erstes Fahrzeugprojekt übernahm Matra Sports 1964 den ursprünglich von René Bonnet (ehemals Deutsch-Bonnet) entwickelten Mittelmotorsportwagen Djet und baute ihn bis 1968. Abgelöst wurde der Djet durch die erste Eigenentwicklung, den 530 A, der nach einer gleichnamigen Luft- Luft-Rakete der Matra-Rüstungssparte benannt war. Der 530 übernahm zwar die Mittelmotorbauweise des Vorgängers, hatte aber mehr Platz, 2+2 Sitze und zur Überraschung vieler eine konventionelle Antriebstechnik von Ford: Der 1,7 Liter grosse Vierzylinder in V-Anordnung des Taunus 17 MS wurde ebenso wie das Ford-Getriebe ins Matra-Chassis gepflanzt. Mit zunächst 72 PS waren zwar keine aussergewöhnlichen Fahrleistungen zu erzielen, aber mit immerhin 170 km/h Spitze zählte man damals nicht zu den Langsamen im Land. Zudem war die Ford-Antriebstechnik robust, erprobt und bereits in vielen tausend Exemplaren auf dem Markt. Ersatzteilversorgung ...
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