Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... KROBOTH SwissClassics Nr. 27 | 03.2010134 Die Kroboth-Roller wurden in der Presse als qualitativ und preislich sehr gut gelobt. Sie verkauften sich auch ganz ordentlich, die Stückzahlen sind nicht mehr so geläufig. Der Grossteil dieser Zweiräder wurde in Holzkisten nach Indonesien verschifft. Eine Gegenleistung blieb jedoch oft aus, Kroboth machte also kein besonders gutes Geschäft. Die 175er konnten auch mit einem Seitenwagen von Royal bestellt werden. Aber schon 1953 liess das Interesse an offenen Zweirädern allgemein nach. Neuer Kroboth Aber Gustav Kroboth wollte im Geschäft bleiben. Er tüftelte und konstruierte also weiter. So entstand 1954 der Kroboth-Allwetter-Roller, ein Kleinstwagen mit einem Antriebsrad hinten; mit den beiden vorderen wurde die Richtung über das Lenkrad bestimmt. Das Rohrrahmen-Chassis wurde mit einer Stahlblechcarrosserie verschraubt. Die 9 PS wurden entweder einem Solozylinder des 175er-Fichtel-&-Sachsoder ILO-200er-Motor entlockt. Das brachte den kleinen Zweiplätzer auf Spitzengewschwindigkeiten von 70 bis 80 km/h – bei einem Leergewicht von 290 kg. Sportlich waren die Kroboth-Fahrzeuge bei Veranstaltungen unterwegs. Mit einem 150-ccm-Roller belegte der kaufmännische Angestellte der Herstellerfirma, Egon Wöhl, den 1. Rang mit Goldplakette beim «Rund um den Staffelsee». Im gleichen Jahr kamen an der Lechtaler Berge- ...
Kommentare