Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... | AURELIA SwissClassics Nr. 26 | 02.201032 Ein echter Granturismo Zwar waren schon vor dem Weltkrieg in Italien und Frankreich verschiedene Automodelle als Grand Tourisme oder GT bezeichnet worden. Lancia lancierte aber den dieser Tourenund Reisekategorie vollumfänglich entsprechenden schnellen Wagen erstmals in Serie. Die Entwürfe für eine 2/4-plätzige Berlinetta wurden von Felice Mario Boano bei Ghia, Turin, geschaffen. Diese neue Version erhielt die Typenbezeichnung B20, und die Prototypen wurden auch bei Ghia carrossiert. Da diese Firma jedoch nicht für die Serienproduktion eingerichtet war, wurde der erste Auftrag über 100 Wagen teilweise an die Carrozzeria Viotti weitergeleitet. Der auf 1991 ccm vergrösserte Motor, wie er bei der Limousine B21 und im Plattformrahmen B50/B51 für Spezialaufbauten verfügbar war, wurde eingebaut. Die ersten Aurelia B20 Berlinetta wurden 1951 ausgeliefert. Die erfreuliche Nachfrage erforderte jedoch eine grössere Carrosserie-Kapazität. So begann die Zusammenarbeit mit Pininfarina. Obgleich in der Folge alle B20 dort carrossiert wurden und über die Jahre auch verschiedene Retouchen vorgenommen wurden, sind diese Wagen ab der zweiten Serie nicht mehr mit dem PF-Emblem versehen worden. Im ersten Produktionsjahr wurden rund 400 Exemplare hergestellt. Verglichen mit anderen Marken und Modellen eine lächerlich ...
Kommentare