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... SwissClassics Nr. 25 | 01.201054 Pech am Grand Prix 1914 Am Morgen des 4. Juli 1914 war es endlich so weit. Ab 8 Uhr wurden alle 30 Sekunden jeweils zwei Rennwagen auf die 37,6 km lange Strecke bei Lyon geschickt. Zehn Minuten später waren alle 37 Boliden unterwegs. Darunter mit der Nr. 11 Tournier und Nr. 25 Clarke. Insgesamt galt es 20 Runden, also 752 km, zurückzulegen. In dem aufregenden Rennen, in welchem sich die Peugeotund die Mercedes-Fahrer in der Führung ablösten, es mehrere Ausfälle gab und zahlreiche Reifen gewechselt werden mussten, kam es schliesslich zu einem Dreifachsieg der deutsche Fahrer mit ihren Wagen aus Stuttgart. Leider war den beiden Pic-Pic-Fahrern das Glück nicht hold. Tournier konnte, nach Meinung des Reporters, mit den Besten im Feld mithalten. Er wies bei Rennhälfte lediglich einen Rückstand von einer halben Stunde (!) auf den führenden Boillot auf Peugeot auf. In der 18. Runde erzwang ein Defekt seine Aufgabe. Clark ereilte in der neunten Runde ein böser Unfall. Glücklicherweise kamen Fahrer und Mechaniker offenbar mit leichten Verletzungen davon. Pic-Pic-GP-Rennwagen von 1914, in England für den Strassengebrauch umgebaut, ca. 1920. Bild Coll. Hediger Pic-Pic-GP-Rennwagen, in der Schweiz für den Strassengebrauch umgebaut, 1918/20. Bild Coll. E. Schmid Pic-Pic mit GP-Motor 4,5 Liter am Gurnigel-Bergrennen, 1922. Bild ...
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