Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zurückkehren musste. Da hatte das Abenteuer Safari für die Startnummer 45 noch gar nicht richtig begonnen, müsste man meinen. Dennoch reichte die Zeit für die schmerzliche Erfahrung, welchen Schaden 15 Kilometer auf ostafrikanischen Wertungsprü- fungen mit einem Auto anrichten können: zwei Stossdämpfer hinüber, Antriebswelle gebrochen, Ölwanne defekt und Benzinleitung abgerissen. Immerhin blieben Nellemann und Huber auch ein paar einzigartige Erinnerungen: «Als wir neben dem Auto standen, holten die Einheimischen ihre Plastikfl aschen raus und zeigten damit auf den Mercedes», berichtet der Navigator aus Luzern. «Ich habe sie erst ein bisschen verwundert angeschaut und dann gesagt: Los, macht ruhig. Die Leute sind in ihren sauberen Kleidern unter das Auto gekrabbelt, haben ihre Flaschen gefüllt und das auslaufende Benzin in ihre eigenen Autos geschüttet.» So sieht Umweltschutz in Kenia aus. Während Huber die verbliebene Zeit für eine Safari (ohne Rallye) im Masai- Mara-Nationalpark nutzte und mit seinem Fotoapparat auf Löwenjagd ging, hetzten die Porsches, Fords und Datsuns auf 1880 WP-Kilometern quer durch Kenia und Tansania. Nach zehn Tagen setzte sich ein Auto durch, das in die gleiche Gewichtsklasse fi el wie der Schweizer Mercedes, ansonsten aber so gar keine Gemeinsamkeiten mit der Stuttgarter Limousine aufwies. Lokalmatador Ian Duncan ging zum ...
Kommentare