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... einmal genauer betrachtet, dem erscheint dieses Ziel schon ehrgeizig. Erfahrung bei Rallyes? Null. Sonstige Motorsportaktivitäten? Fehlanzeige. «Ich gehe dreibis viermal im Jahr Kartfahren und war schon ein paar Mal auf einer Rennstrecke», gibt Flohr zu. «Im Wettbewerb bin ich noch nie gefahren.» Immerhin einen Startversuch hat der Schweizer hinter sich. 2007 wollte Flohr schon einmal an der historischen Safari Rallye teilnehmen, in einem Peugeot 504. Damals erreichte Flohr aber nicht einmal die Startrampe, weil der Motor vorher seinen Dienst quittierte. Diesmal überliess der Schweizer Milliardär nichts dem Zufall. Seine eigene Unerfahrenheit kompensierte er durch ein routiniertes Team. Flohr schnürte sich das vermutlich beste, aber auch teuerste Paket. Den Porsche 911 mit 3-Liter-Motor und 280 PS orderte er beim britischen Afrika-Spezialisten Francis Tuthill. Die Porsche-Restaurateure landeten bei den drei vorherigen Klassik-Safaris mit mindestens einem Auto auf dem Treppchen. Zweimal stand auch Flohrs Beifahrer auf dem Podium. Der Franzose Didier Breton wurde 2003 und 2007 jeweils Zweiter. In einem Mini-Casting um den heissen Sitz setzte sich Breton gegen vier Konkurrenten durch. «Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch, weil Didier eigentlich nur Französisch spricht. Aber seine Erfahrung hat mir sehr geholfen. Didier ist der beste ...
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