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... SwissClassics Nr. 24 | 04.2009/201056 Auftritt am Genfer Salon Im April 1906 öffnete die 2. Nationale Automobil-Ausstellung in Genf ihre Pforten. Stolz zeigte die S.A.G. auf ihrem Stand ein Chassis 20/24 HP, das in einigen wenigen Monaten in der neuen Fabrik von Piccard, Pictet & Co. gebaut worden war. Die Presse lobte das nach Konstruktionsunterlagen von Hispano-Suiza gefertigte moderne Fahrgestell. Der konventionelle Vierzylindermotor mit T-Kopf besass zwei Zwillingsblöcke und einen Hubraum von 3770 ccm. Die Kurbelwelle aus Chromnickelstahl war dreifach gelagert. Die beiden Achsen waren an Halbelliptikfedern aufgehängt. Der Radstand betrug 290 cm und die Spur 135 cm. Die Motorkraft wurde über eine Leder-Konuskupplung, das Dreiganggetriebe und die Kardanwelle auf die Hinterachse übertragen. Die Fussbremse wirkte auf eine grosse Trommel am Getriebeausgang, die Handbremse auf die Hinterräder. Alle Teile waren auf modernsten Maschinen mit grosser Präzision hergestellt worden und völlig austauschbar. Jedes Chassis wurde vor der Auslieferung vom Werksfahrer, Paul Tournier, dem Schwiegersohn von Léon Dufour, sorgfältig eingefahren und geprüft. SAG 20/24 HP Tourenwagen, 1906. Bild Coll. Hediger SAG 20/24 HP Landaulet, 1907. Bild Coll. Hediger SAG 40/50 HP; Tagesbestzeit durch C. Schlotterbeck in der Coupe Bollinger-Elmenhorst, 1907. Bild Coll. Hediger ...
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