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... erst nach dem kurzerhand abgeschlossenen Kauf fuhr er damit zum Mechaniker seines Vertrauens. Dass jener ob des perfekten Zustandes ebenfalls staunte, war dann aber immerhin ein gutes Zeichen und für Sandro das Startsignal für ein spontanes erstes Ausfährtchen. Ins Piemont… Und er schwört, dass er in der ersten Nacht vom einmaligen Fahrgefühl geträumt habe. Nach solch schwärmerisch vorgetragenen einführenden Wor ten bin ich doch recht gespannt auf das Mobil. Und in der Tat, heute, anderthalb Jahre nach einigermassen intensivem, aber sorgsamem Gebrauch, steht es da wie eine Eins. Rost ist auch beim akribischsten Willen keiner zu fi nden, der Lack glänzt wie am ersten Tag und das Interieur wirkt jungfräulich. Also rein in die plüschigen, weichen Sitze, und los gehts. Sofort fangen wir an zu quatschen und vergessen darob, wo es hingehen sollte und wozu wir unterwegs sind. Fahren einfach dahin, geniessen die Landschaft. Die Unaufdringlichkeit scheint nicht nur für die machoiden Argentinier eine der besonderen Qualitäten des 504ers zu sein. Er will irgendwie nicht im Mittelpunkt stehen, sondern vielmehr der Bequemlichkeit, dem Wohl sei ner Insassen und damit seinem eigentlichen Konstruktionszweck dienen. Unaufgeregt gleiten wir, angetrieben von knapp 80 PS, über Landstrassen, fühlen uns gut und werden dabei nicht müde. Der 4-Zylinder-Vergaser mit 1800 ...
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