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... einer selbsttragenden Carrosserie war natürlich damals keine Rede. Aber dafür gab es den Beruf des Wagners noch. Mit beidem wurde in den betriebseigenen Sindelfi ngen-Werken gekonnt das jeweilige Fahrgestell eingekleidet. Die Gewichtsverteilung war jedoch besser als beim 130er, sodass der Schleudereffekt etwas in den Hintergrund geriet, aber dennoch war nicht leichtsinnig damit in die Kurven zu steigen. Ein «absolutes» Autofahren versprach der Prospekt von 1935. Aber am Ende komme es auf den Chauffeur an, wie es im offi ziellen Organ des ACS Nr. 3 von 1937 hiess «Es folgt aus diesen Eigenheiten (Tatra 87 und Mercedes 170H) ein eigener Stil in der Kurve – sehr zum Vorteil für Heckmotorfahrer. Ich (der Unterzeichnete R.M.) möchte ihn nennen: schwungvoll, kein brüskes Hineinreissen des Fahrzeuges, sondern ein elegantes Einfühlen und Sich-Hineinlegen und Durchziehen mit einem fein erwogenen Moment des Gasgebens». Der letzte Satz ist fast sprichwörtlich für die damalige Zeit. «Spricht etwas gegen den Heckmotor? Nein. Spricht etwas für den Heckmotor? Jawohl – seine Zukunft.» SwissClassics Nr. 23 | 03.200962 Mercedes-Benz 170 H, ab 1936. Foto: Daimler-Benz Archiv. Mercedes-Benz 150 (W130), 1936. Foto: Hp. Bröhl Archiv Karte, Mercedes-Benz 150, 1941. Foto: Hansjörg Fankhauser 58-65_Bröhl_Merc-Heck.indd Abs2:6258-65_Bro hl_Merc-Heck.indd Abs2:62 31.07.2009 16:24:13 Uhr31.07.2009 16:24:13 Uhr ...
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