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... 130er: «Noch weiterentwicklungsfähig» Ende 1933 kam der Typ 130 (W23). Aus 1308 ccm grossen Reihen-Vierzylindern (immer noch ohne Diesel) wurden 26 PS herausgeholt, bei einer Verdichtung von 6,0:1. Das teilsynchronisierte Dreiganggetriebe musste doch hin und wieder bemüht werden, damit man vorwärts kam. Das Wagengewicht betrug 980 kg, vollbe setzt 1320 kg. Die km/h wurden mit 92 angegeben und der Verbrauch mit exakten 10 Litern pro 100 km. Mit einer Tankfüllung sollte man 300 Kilometer weit kommen. Der Kraftstoffspender war hinten über dem Motor, neben dem Kühler im Motorraum angeordnet. Die Motor-Kritik vom Januar 1934 war recht angetan, ja zeilenweise sogar begeistert von dem Neuen. Zum Schluss des Berichtes steht «Er ist aber noch weiterentwicklungsfähig durch Verlängerung des Radstandes nach hinten und Verlegung der gewichtigen Motormasse näher zum Wagenschwerpunkt. Mercedes sollte nicht zögern, den Grundstein zu einem solchen vollendeten Heck - motorwagen zu legen.» Der Typ 130 hatte ein Mittelrohrchassis und Schwingachsen. «Die Schwingachse zerstört die Bodenunebenheiten», wurde im Prospekt vollmundig versprochen. Mercedes erhöhte den Wagen zum Volks-Mercedes – «Ein Mercedes-Benz für alle» – aber dieses Volk war an Stückzahlen sehr bescheiden, auch einige Kübelwagen gab es, aber die Heckschleuder blieb eine Heckschleu- ...
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