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... | WILLI SÄGESSER SwissClassics Nr. 22 | 02.200950 Erhobenen Hauptes wie der Sultan von Johore 1970 konnte sich Willi Sägesser seinen Jugendtraum erfüllen: Er importierte aus Dänemark einen der nur 34 von General Mo tors 1932 für den Export gebauten Buick 55 Sport Phaeton. «Hören Sie sich das an, Herr Journalist», sagt er mit schwärmerischem Blick, nachdem er – erhobenen Hauptes, wie er betont («bei diesen Autos kann man das*) – den Fahrersitz des Cabriolets bestiegen und den Schreibenden zu einer Fahrt entlang des Jurasüdfusses eingeladen hat. «Man kann den Motor kaum hören. Der hat noch einen direkten Gang, das gibt es heute kaum mehr.» Der im direkten Gang kaum hör bare Reihenachtzylinder-Motor war 1932 seiner Zeit weit voraus. Bereits 1902 hatte der gebürtige Schotte David Dunbar Buick in Detroit einen oben gesteuerten Motor entwickelt, den er ab 1903 in die Autos, die seinen Namen trugen, einbaute. Erst viel später, in den Fünfzigerjahren, sollte diese Bauweise zum Standard für moderne Automotoren werden. Buick war ein guter Ingenieur, aber ein schlechter Geschäftsmann, was dazu führte, dass er 1904 aus Geldnot die Geschicke seiner Firma in die Hand von William S. Durant legen musste. Dieser war bekannt für sein Verkaufstalent und brachte die Marke innert weniger Jahre an die Spitze der jungen amerikanischen Automobilindustrie. 1908 gründete ...
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