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... ins Elsass, um dort an Motorradrennen teilzunehmen. Damals war das noch eine echte Attraktion: Da lief ein ganzes Dorf zusammen, um die mutigen Rennfahrer mit ihren Maschinen zu bewundern. Bethli, seine unerschrockene Frau, nahm das Ganze etwas pragmatischer: Sie lieh sich das Motorrad ihres Mannes oft aus, um ihre Einkäufe im fernen Bern zu tätigen oder um rasch an den Waldrand zu fahren, um für die Holzheizung im Haus Tannzapfen zu sammeln. «E fl otti Sach, di Maschinä!», meint die heute knapp Achtzigjährige agile und lustige Frau. «I Turnveräin bini mit de Maschinä gfahre – da bini schnäuer gsi aus mit em Welo», erzählt sie im sympathischen Berner Dialekt. Nicht etwa, dass sie schneller wieder zu Hause bei ihrem Fritz sein wollte, nein. Sie wollte einem möglichen Dieb keine Chance geben. «Der Turnverein war ganz in der Nähe der Strafanstalt Thorberg in Krauchthal gelegen – da, wo sie die ganz Schlimmen einbuchten. Immer wieder kam es vor, dass sich Ausbrecher in den umliegenden Bauernhöfen im Heu versteckten und dann Leute überfi elen», erzählt uns Fritz. DAMALS WIE HEUTE www.swissclassics.com SwissClassics 129 Die Jawa Jahrgang 1954 mit Zweitakt-Einzylinder-Motor von 248 ccm (Durchmesser 65mm, Hub 75 mm), eingesetzter Spule und Batteriezündung. So sah in den 1950er-Jahren eine Starterreihe in der 250er-Klasse bei einem Motorradrennen aus. ...
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