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... nicht verleugnen: Dem zweiplätzigen Fahrzeug fehlten nur noch die Flügel. Allerdings war die Motorenleistung dann doch nicht zum Abheben. Was fehlte, wenigstens auf unserem Foto, war die Frontscheibe. Vermutlich diente die Krümmung vor dem Fahrer als Lufthobel, und es brauchte somit auch keine. Viel Unterstützung Nun kehrte Theodor Kaiser nach Oschersleben zurück und begann mit der bescheidenen Produktion seiner stromlinienförmigen Dreiräder. Die Front sah mit ihrem Zyklopenauge und Positionslämpchen auf dem Kotflügel einem kleinen Zeppelin nicht un- ähnlich: Der zweite Prototyp war geboren. Eine spantenhohe Tür gab es nur auf der rechten Seite, weil das Lenkrad links lag. Die Werkhalle bezog Kaiser als Untermieter in der Carrosserieund Fahrzeugbau C. Schmidt an der Molktestrasse 7/9 (heute Herman-Krebs-Strasse). Theodor Kaiser hatte viele Gleichgesinnte um sich, die ihn unterstützten, zum Teil auch in seiner Produktion mithalfen. Anfänglich wurden 1-Zylinder-Motorradmotoren, zweioder viertaktend, wasseroder gebläsegekühlt, eingebaut – unter anderem von Columbus, DKW oder auch englische JAP und NSU. Der Hubrauminhalt reichte von 200 bis 600 ccm mit bis zu 20 PS. Später wurde den zweitaktenden DKW-Motoren der Vorzug gegeben. Da der Motor hinten über die eigentliche Carrosserie hinausschaute, war eine luftdurchlässige, korbartige Abdeckung aufgebaut. ...
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