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... Monteverdi hat nicht viele Worte gebraucht, aber er wusste immer, was er wollte. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, mussten alle Mitarbeiter wie ein Schweizer Uhrwerk funktionieren!» Gino mimt mit seinen Händen die Zeiger einer Uhr und findet auch schon das nächste Bild: «Monteverdi lieferte den Treibstoff, wir waren die Maschine! Und die Maschine musste arbeiten. Eine Widerrede akzeptierte er nicht. Wenn es nicht schnell genug ging, dann hat er trotz picobello Anzug selbst Hand angelegt.» Auf die Frage, warum Monteverdi so ein straffes Regiment geführt habe, muss Gino nicht lange überlegen: «Sie dürfen die Person Monteverdi nicht falsch verstehen! Der ist immer sehr direkt gewesen. Doch das hatte auch seine Gründe. Monteverdi war ein kleines Unternehmen in der grossen Welt der Automobilhersteller. Da musste man sich behaupten. Und da brauchte es eine Kraft, die alles in die Hand nahm – das war Peter Monteverdi!» Wie alle anderen Mitarbeiter musste auch Gino Zoggia erst seinen Stil im Umgang mit Monteverdi finden. Heute denkt er mit einem Lächeln daran zurück: «Ich wusste von Anfang an, dass er der Chef ist und ich der Arbeiter. Das ist das Wichtigste gewesen! Und es hat funktioniert, weil ich mich gut mit ihm arrangieren konnte. Es hat mich eben nicht gestört, wenn ar isch verruckt gsy!» Und irgendwann haben Chef und Arbeiter dann plötzlich ihre ...
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