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... Automobilausstellung in Frankfurt am Main im Herbst 1967 war ein voller Erfolg. Bald rannte die zahlungskräftige Klientel in Binningen die Türen ein. Die steigende Nachfrage freute Monteverdi, er war aber gezwungen, die Produktion weiter auszubauen. Der italienische Spezialist Fissore bot seine Zusammenarbeit an. Das wiederum freute den bisherigen Partner Frua gar nicht. Er sah die Rechte an den Carrosserieentwürfen bei sich und drohte Monteverdi mit Lizenzzahlungen für jedes weitere gebaute Modell. Peter Monteverdi setzte sich daraufhin selbst ans Zeichenbrett und entwarf ein neues Design für sein Coupé. Der Entwurf kam gut an. Im Frühjahr 1968 debütierte der 375 L am Genfer Salon. Das verlängerte Chassis und der grössere Radstand schafften mehr Platz im Innenraum. Statt zwei Plätzen gab es nun vier. Daneben stand ab 1969 der Zweisitzer als Coupé 375 S oder Cabrio 375 C, nun mit etwas gewöhnungsbedürftig flach gezogener Nase, im Programm. 1970 erweitert der 375/4, eine 4-türige Limousine, die Modellpalette. Gerne hätte Monteverdi das Auto als Bundesratslimousine gesehen, doch das Bundeshaus winkte ab. Ein weiteres Projekt, der 2000 GTI, scheiterte. Der auf dem BMW 2000ti basierende Wagen sollte der «Monteverdi für Einsteiger» werden. Er war halb so teuer wie die anderen Monteverdis, schaffte es jedoch nie über die Prototyp-Phase hinaus. Stattdessen ...
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