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... nur lose auf oder perlen gleich ab. Das Verfahren sollte eigentlich korrekt «Oberflächenveredelung durch Nanotechnologie» genannt werden, aber im Volksmund hat sich dafür der Kurzbegriff Nanotechnologie weitgehend durchgesetzt. Wie funktioniert Nanotechnologie? Jedes Material zeigt – auch wenn mit blossem Auge als spiegelglatt empfunden – unter dem Elektronenmikroskop eine zerklüftete Oberflä- chenstruktur. Schmutz (z. B. Kalk oder Fett) «verzahnt» sich mit der Oberfläche und bleibt haften. Wird der Schmutz nicht entfernt, kann er sich mit der Zeit chemisch mit der Oberfläche verbinden, es bilden sich dann oft Flecken, die sich überhaupt nicht mehr entfernen lassen. Die Nanotechnologie «glättet» die zerklüftete Oberflächenstruktur und verhindert, dass sich Schmutz mit der Oberfläche verbindet. Dadurch wird diese schmutzabweisend und ist langanhaltend geschützt. Da verschiedene Materialien (Glas, Kunststoff, Textilien, Autolack) unterschiedliche Oberflächenstrukturen besitzen, wurde für jedes Material ein spezielles Nanoprodukt entwickelt. Im Prinzip besteht eine Nanoflüssigkeit aus «intelligenten» Komponenten, die zum einen bindend und zum anderen antihaftend wirken. Nach dem Auftragen wandern die bindenden Partikel zum Untergrund, wo sie sich fest mit der Oberfläche verbinden. Die antihaftenden Partikel richten sich zur Luft hin aus. Daraus entsteht nach 2 bis ...
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