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... erste vorbei. Niemand wollte (oder konnte) sich ein Auto mit V8-Wecker leisten, und so entschieden sich auch die Strategen in Poissy kurzerhand, den kleinen, bewährten Motor aus der Aronde in ihre im Grunde genommen viel zu grosse Ariane einzupflanzen. Damit sind wir schon mitten in der abwechslungsreichen Geschichte der Simca-Automobile – aber fangen wir doch ganz vorne an. Die Geschichte S.I.M.C.A. Ein paar Worte über das Unternehmen Simca selber. Simca ist eine Abkürzung und heisst Société Industrielle de Mécanique et Carrosserie Automobile. Dankbar für die Abkürzung wissen wir, dass das Unternehmen 1934 von Théodore Pigozzi gegründet wurde, damit es im französischen Nanterre Fiat-Fahrzeuge in Lizenz herstellen und in Frankreich vertreiben konnte. Zunächst war da der 500, auch bekannt als Topolino, der ab 1935 in Frankreich unter der Bezeichnung Simca 5 angeboten wurde. Fiat selber erhielt für die Lizenzen Anteile am französischen Unternehmen. 1942 kam Simca dann in die GFA-Gruppe, zu der auch Delahaye und Delage gehörten, produzierte aber ab 1946 wieder selber die Vorkriegsmodelle weiter. Während des Zweiten Weltkrieges sollen da auch Teile für deutsche Kettenmotorräder produziert worden sein. 1949 kam das erste Simca-Coupé und etwas später auch ein Cabriolet auf den Markt; wunderschöne Automobile, die vom italienischen Designer Giovanni Michelotti ...
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