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... Ding. Um das Ganze auch finanziell im Griff zu haben, machte Kurt eine Mechanikerlehre. 1952 wurde ein 125er Puch angeschafft und 1953 erstmals eingesetzt. Der Unfall von Le Mans 1955 machte Kurt klar, dass es trotz allem Spass wohl mit vier Rädern sicherer wäre. An diesem Punkt kommen wir zu Kurts Eigeninitiative Nummer 2: Der technische Leiter der Maloya-Reifenfabrik in Gelterkinden, H. J. Ebner, fuhr seinen Alfa Romeo 1900 täglich – und das sehr sportlich – vor Kurts Nase respektive an seinem Elternhaus vorbei. Und zwar so lange, bis Kurt allen Mut zusammennahm und Herrn Ebner anlässlich einer dieser Fahrten kurzerhand stoppte. Auf dessen Frage, was das solle, bot sich Kurt als Mechaniker an. Denn Kurt war nicht verborgen geblieben, dass Ebner Rennen fuhr. Seine Kühnheit hatte Erfolg: Ein paar Tage später bekam er das Angebot, als Mechaniker beim bevorstehenden Bergrennen Les Rangier von 1955 dabei zu sein. Der Hinweis an seinen Chef, dass er vor dem «kleinen Susten» etwa 50 Meter frü- her bremse als die Mitkonkurrenten, war wohl nicht das, was dieser von seinem neuen Mechaniker hören wollte. Der Testfahrer Als Kurt dann aber die Möglichkeit angeboten bekam, bei Maloya als Testfahrer zu arbeiten, griff er zu und schuf sich so das finanzielle Sprungbrett, um einen VW Käfer mit einem Porsche-Motor zu kaufen. Und damit sind wir wieder am Anfang, in Ollon ...
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