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... BMW-Ingenieure konnten weiter testen. Im Herbst war es dann so weit: Die Produktion lief an, und die ersten stolzen Käufer konnten ihren neuen Mittelklasse-BMW in Empfang nehmen und… endlich fahren. Schliesslich war das ein Auto für «Fahrer, die gerne fahren», wie die Werbung versprach. Bei den meisten Exemplaren des ersten Produktionsjahres führte die Fahrt jedoch alsbald wieder zurück in die Werkstatt. Und zwar des öfteren am Abschleppseil. Die neue Klasse strotzte nur so vor Kinderkrankheiten. BMW versuchte, den guten Ruf zu retten so gut es ging, und ersetzte alle schadhaften Teile kostenlos. Zudem arbeiteten die Techniker mit Hochdruck an der Nachbesserung des Modells. Mit Erfolg. Der BMW 1500 verkaufte sich auch weiterhin gut und spülte Geld in die leeren BMW-Kassen – 1962 schrieb BMW zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen. Bald wurde das Erfolgsmodell weiterentwickelt. Der BMW 1600 folgte, dann der BMW 1800 und der BMW 1800 Ti. Somit kommen wir zum ersten Buchstabenkürzel: Das i stand nicht etwa für Injection (eine Benzineinspritzung gab es erst ein paar Jahre später), Ti bedeutete Touring International. Und für die ganz Schnellen gab es den Ti/SA (SA für Sportausführung). Letzterer entstand in einer limitierten Serie von 200 Exemplaren, hatte 130 PS und eine leichtere Sportausstattung. Derart erstarkt, erntete die neue Klasse alsbald sportliche ...
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