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... Unfall. Zahlreiche Auszeichnungen Dass den NSU-Motorenwerken ein automobiler Meilerstein gelungen war, wird durch etliche Tatsachen belegt. So wurde der Ro 80 als erstes deutsches Auto zum Auto des Jahres 1967 gewählt. Im Februar 1968 erkor die englische Fachzeitschrift «Car Magazine» den Neuling aus Deutschland zum «Automobil mit grösstem technischem Fortschritt 1967». Einige andere Quellen bezeichneten den Ro 80 als ein nutzloses Experiment und verlorene Sache. Doch der grosse NSU war weder das eine noch das andere; vielmehr war er ein Fahrzeug, das es schaffte, der Technologie weit bekannterer Marken um Jahre voraus zu eilen. Der NSU Ro 80 war l’avantgarde und setzte zweifellos Akzente. Felix Wankel, der Erfinder des nach ihm benannten Motors, war ein entschiedener Befürworter eines Wagens der Klasse des Ro 80. Er erhielt Ende 1967 das 207. Exemplar der anlaufenden Serie von NSU geschenkt, Farbe Silbermetallic. Über dem NSU-Zeichen liess er auf der Motorhaube sein eigenes Wankel-Emblem in Silber und Gold anbringen. Auch Schattenseiten Doch das Auto hatte auch Mängel. Als ambitiöses Projekt war es, nicht zuletzt auch unter dem Druck der Pläne des frühen Wankel-Lizenznehmers Toyo Kogyo (Mazda), zu früh das heisst motorisch zu wenig ausgereift, auf den Markt gekommen. Für NSU als Lizenzgeber war es wichtig gewesen, vor dem japanischen Lizenznehmer mit ...
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