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... Markt, und bereits 1926 fertigte die Firma Seitz Leichtbau-Carrosserien aus Aluminium. Zu den ersten Kunden gehörte auch die Generaldirektion PTT, welche nebst Neuanschaffungen auch existierende Fahrzeuge modernisieren liess: So kam es, dass 1931 die beiden Citroën Ké- gresse der PTT zu Seitz nach Kreuzlingen kamen. Mit dem Ersatz der ursprünglichen Holz-Stahl-Carrosserie von Gangloff reduzierte sich das Gewicht des Aufbaus von 529 kg um 48 Prozent auf 276 kg. In diesem Spezialfahrzeug mit Kettenantrieb, welches unter anderem bis 1935 die Winterverbindung ins Münstertal sicherstellte, konnten statt sieben nunmehr neun Sitzplätze angeboten werden. Im Ausland fertigten Firmen wie die Daimler-Benz AG Omnibusse nach Lizenz Seitz. Die grössten Allwetter-Reisewagen mit 50 Sitzplätzen und 40-plätzigen Anhängern wurden nach Köln geliefert. Um bei der Entwicklung der Allwetterwagen stets vorne zu sein, reiste Xaver jun. regelmässig nach Schottland, um die Wünsche der englischen und amerikanischen Reisegesellschaften kennen zu lernen. In der Kriegszeit baute Seitz auch Elektrofahrzeuge wie z. B. den «2,5- Tonnen-Roller» mit seinem offenen Fahrerplatz und seiner Hebellenkung. Zur Mowag AG Parallel zur Existenz der Seitz & Cie AG. wurde am 21. März 1946 die Mowag AG im Handelsregister des Kantons Thurgau eingetragen. Als Firmenzweck wurden «die Fabrikation ...
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