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... SwissClassics Nr. 15 | 03.2007 REPORTAGE | WIE DER OPEL-MOTOR IN DEN CHEVY KAM Die Steuerformel wurde aus dem Hubraum errechnet und hatte nichts mit effektiven Leistungs-Pferdestärken zu tun. Während in Frankreich der Faktor etwa mit 2,2 berechnet wurde, lag er in der Schweiz bei ungefähr 1,9. Zwei Steuer-PS ergaben beispielsweise knapp 400 ccm, also hiess der berühmte Citroën «Zwei- Pferder», auf Französisch Deux-Chevaux, technisches Kürzel 2 CV. Dieser PS-Steueransatz war progressiv angelegt, sodass Besitzer von Fahrzeugen mit grossvolumigen Motoren viel stärker zur Kasse gebeten wurden. Nur unterhalb von 10 PS blieb es für den durchschnittlichen Autobesitzer erschwinglich, besser verdienende Geschäftsleute und Unternehmer sowie Firmen zogen ihre Grenze bei 15 PS. Nur bei Repräsentationsfahrzeugen spielte es keine Rolle, wenn sie jenseits der 15-PS-Marke besteuert wurden. Die Armee als Auftraggeber Offizielle Behördenund Armeefahrzeuge unterlagen ebenfalls dieser für die laufenden Kosten relevanten Hubraumgrenze von 14 bis 15 PS, und die Armee orderte deshalb bei den Schweizer Montagewerken Fahrzeuge, welche geräumig, robust und dennoch repräsentativ, aber steuergünstig sein mussten, also nicht über 3 Liter Hubraum aufweisen durften. Saurer in Arbon fertigte in den Dreissigerjahren die geräumigen sechsplätzigen 14-PS-Plymouth und 15-PS-Dodge aus ...
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