Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... hatte, ohne dass ihm allerdings das einen reichen Segen gebracht hätte. Zwei Jahre später lancierte Citroën das – jedoch von Chapron in Frankreich gebaute – Cabriolet auf dem Markt. Weniger Spezialmodelle, mehr Reparaturen In den 1960er-Jahren war die Luft für Spezialcarrosserien sehr dünn geworden. Die schweizerischen Carrosseriebetriebe hatten nacheinander diese Sparte aufgegeben; einzig Hermann Graber hielt sich mit Alvis und Rover noch in dem kleinen Nischenmarkt. Später gelang es Sbarro und anderen mit Designstudien und Sondercarrosserien teilweise im Retrolook am Genfer Salon Aufsehen zu erregen. Bei den Gebrüdern Beutler verlegte man sich notgedrungen vermehrt auf die Ausführung von Carrosseriereparaturen. Um 1970 herum entstand im Betrieb von Thun noch eine Replika-Cabriolet-Carrosserie für einen klassischen Bugatti Typ 57 der Dreissigerjahre. Diese wurde nach einem Entwurf von Jean Bugatti aufgebaut, der in Molsheim nie realistiert worden war, und nach abgeänderten Zeichungen von Carrosserie Worblaufen für einen Schweizer Enthusiasten. Mit diesem sehr schönen und in sorgfältiger Handarbeit aufgebauten Wagen erfreute sein Besitzer und seit einiger Zeit dessen Sohn die Besucher von Veranstaltungen mit klassischen Automobilen. Fritz Beutler verstarb 1986, und ein Jahr später wurde der Betrieb in Thun endgültig geschlossen. Beutler-Treffen ...
Kommentare