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... Sohn des grossen Enzo, geboren. Der Junior, liebevoll Dino gerufen, hat die autoaffinen Gene des Vaters und fungiert schon früh im hauseigenen Unternehmen als genialer Denker und Konstrukteur. Seinen ganzen Ehrgeiz steckt er in die Entwicklung eines für Ferrari-Verhältnisse kleinen 1,5-Liter- Motors mit 6 Zylindern. Er soll über ein vergleichbares Leistungspotenzial wie die herkömmlichen 2,4-Liter-12-Zylinder-Aggregate verfügen. Die Arbeiten gehen zügig voran – und trotzdem erlebt der junge Ferrari die endgültige Realisierung seines Projektes nicht mehr. Er leidet an Muskelschwund und stirbt 1956 im Alter von nur 24 Jahren an Nierenversagen. Vater Enzo, schwer getroffen vom Verlust des Sohnes, lässt dessen Entwicklung zu Ende führen. Im Gedenken an Alfredo Ferrari tragen seit 1957 alle Formel-Rennwagen mit dem kleinen Motor den Spitznamen des Sohnes, Dino, in der Modellbezeichnung. In den Folgejahren pilotieren Motorsport-Ikonen wie Wolfgang Graf Berghe von Trips oder Phil Hill die roten Dino-Renner mehrfach in die ersten Ränge – der Mythos Dino ist geboren. IM ZEICHEN DES SPRINGENDEN PFERDES Man nehme das Herz von Ferrari, die Blüten von Giovanni Agnelli und den Zeitgeist von Pininfarina. Dazu den unbedingten Willen, diese extravagante Melange zu einem Ganzen zu vereinen. Heraus kommt der Dino Spider, einer der exklusivsten Sportwagen aus dem Hause Fiat, dessen ...
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