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... dem Alfa Romeo 412 den Berg oder wie die Einhei mischen sagen, den Bühlstutz hinaufdon nerte, da wurde ich zu seinem grössten Fan. Wie WPD auf der holprigen, schmalen und nur 2640 Meter langen Gasse den potenten 4,5-Liter Rennsportwagen pilotierte, liess all meine Rachegelüste, meinen Bildchenfrust vergessen. Und dazu der Ton: tief, ohren betäubend. Ein Genuss für meine Buben ohren. Ab sofort waren für mich all die klei nen, kreischenden, quietschenden Rennwä gelchen von Cooper, Cisitalia, Stanguellini kein Thema mehr. Und die aus BMW- und Porscheteilen zusarnmengebastelten Eigen konstruktionen noch weniger. Dass ihre Fahrer dem «500er-Club» angehörten, dem heutigen «Formel Rennsport Club der Schweiz», war mir völlig gleichgültig. Für mich gab es nur noch einen Rennfahrer und einen Rennwagen: D aetwyler auf seinem 12-Zylinder Alfa Romeo. Seinen zweiten Lauf beobachtete ich nach der schnellen Links-Rechts-Kombination kurz vor dem Ziel. Einzig Granitsteine, mit Wasserrohren verbunden, trennten mich vor der tödlichen Gefahr. Die war mir kaum bewusst, schliesslich lenkte mein neu es Idol das brutale Geschoss. Noch heute se he ich ihn vor mir: den auf mich zuschiessenden, von einer Strassenseite zur andern tanzenden Alfa Romeo. Der Film läuft ab, als wäre es gestern geschehen. Zur eigent lichen Rangverkündigung im Grand Hotel Victoria in ...
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