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... auf die richtige Karte. Der schwere Wagen wurde zwar rundherum verbessert und erschien auch in einer leichteren Version, er ist aber mit seinen Fahrleistungen nicht ganz konkurrenzfähig, und er ist weiterhin sehr defektanfällig. Daß BRM selbst am GP von Frankreich nochmals auf den alten Achtzylinder-Zweiliter zurückgreifen mußte, spricht Bände. Ein neuer Zwölfzylinder, der nun schon lange in Entwicklung ist, soll Abhilfe bringen. BRM wird aber auch ein neues Fahrgestell brauchen, wenn dem fähigen Fahrerteam Stewart/ Spence wieder völlig konkurrenzfähige Waffen zur Verfügung gestellt werden sollen. Cooper-Maserati Noch schlechter als bei BRM stehen die Aktien zurzeit bei Cooper. Die großen und schweren Cooper-Fahrgestelle liegen von allen GP-Wagen am schlechtesten am Boden. Auch sie bergen die Nachteile hohen Gewichts und großer Stirnfläche. Und obschon der Cooper-Maserati die älteste unter den neuen Dreiliter-Konstruktionen ist, kann man von einem Reife stadium nichts spüren - die Defektquote liegt 1967 höher als vor einem Jahrl Der unvorteilhaft massige Maserati-Motor ist auch von der reinen Leistung her nicht mehr konkurrenzfähig. Jochen Rindt fuhr in Silverstone erstmals den neuen Cooper mit schlanker Maserati-Maschine «ä la Weslake», die man erstmals in Monaco sah. Ob Cooper 1967 noch zum Zuge kommt, wird ganz von der Weiterentwicklung dieses neuen Wagens abhängen, ...
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