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... Frankreich in Montlhery (bei dem Antonio Ascari verunglückte), und mit seinem Sieg am GP von Spanien sicherte Divo der Marke die Europameisterschaft. Ab 1926 wechselte die Rennformel auf 1500 ccm, und Dclage baute einen völlig neuen, von Lory konstruierten Wagen: den Achtzylinder Delage GP. Auch dieser Reihenachtzylinder besaß zwei obenliegende Nockenwellen mit Königswellen a n t r i e b u n d j e e i n e m K o m p r e s s o r f ü r v i e r Zylinder. Mit ihm stieß Delage in neue Bereiche vor, denn erstmals übertraf die Motorleistung die 100 PS/Liter. Über 160 PS leistete der 1500er! B e i s c h r ä g e i n g e b a u t e m M o t o r f ü h r t e d i e Kardanwelle am Fahrersitz vorbei nach hinten, damit konnte der Aufbau bestechend tief gehal ten werden, und der niedrige Bolide ist denn auch einer der faszinierendsten Rennwagen aller Zeiten. 1926 litt der Wagen noch unter Mängeln, immerhin gewann er mit Senechal-Wagner den GP von England in Brooklands. Ein Jahr später feierte Delage seine größten Triumphe, denn Robert Benoist, der erfolgreichste aller Delage- Fahrer, blieb unbesiegt: er gewann die Großen Preise von Frankreich. England, Italien und Spanien mit dem Delage in großem Stil. Leider konnte Delage an dieses Erfolgsjahr nicht anknüpfen. Krisenzeit und wenig erfolgreiche Politik in der Normalproduktion besiegelten das Schicksal seiner stolzen Marke, die einige Jahre ...
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