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... sich auch Clay bei der Begrüssung von Be kannten zu denken. Stunden später, als am Donnerstag nachmittag das Training begann, war es mit der Verbind lichkeit und Höflichkeit vorbei. Monaco wurde zwar für Ferrari zu etwas Besonderem, aber nicht unbedingt in positiver Hinsicht. «Noch nie haben so viele so wenigen so viel verdankt», ist ein Zitat, das aus dem zweiten Weltkrieg stammt. Was Ferrari und das Thema Monaco betrifft, so Messe sich in Anlehnung an diesen Spruch folgendes sagen; Noch nie haben so viele so wenig aus so viel gemacht. Zwei Mann in der ersten Startreihe und zu Beginn des Ren nens in Führung, und am Schluss ein vierter Platz - das ist noch weniger als das Gerippe, das Hemingways «Alter Mann» aus dem Meer gezogen hat. Ein einzelner abgenagter Kno chen, nicht mehr. Laudas Bestzeit am ersten Tag passte noch durchaus ins Konzept, ein kleiner Ausrutscher schon weniger. «Mein Fehler», rapportierte ein betrübter Lauda an der Box, «hinter dem Schwimmbad hab' ich links die Leitschienen touchiert und bin nach rechts geflogen.» Das rechte vordere Eck des Siegerautos von Spanien war im Eimer, Lauda selbst kaum zu trösten. «Soll ich dir aufzählen, was ich schon für Fehler gemacht habe?», versuchte Montezemolo zu beruhigen, aber mit wenig Erfolg. «Ich habe dieses Auto geliebt», entgegnete Niki, «und jetzt ist es hin. Das ist genau so, wie wenn du deinen Hund ...
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