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... sondern um einen Renn-Bericht handelt, sollten wir uns doch jenem Merkmal des GR von Belgien zuwenden, das technisch und sportlich gesehen das wertvollste war: dem ersten Sieg eines Zwölfzylinder-Motors seit Jacky Ickx' Erfolg in Rouen 1968, und dem ersten «echten» Sieg eines BRM in der Dreiliter-Formel. Zwei Erfolge, oder besser gesagt eineinhalb, konnten die Leute aus Bourne in der derzeit geltenden Formel 1 bis lang auf ihr Konto buchen: einmal im ersten Ren nen überhaupt, aber damals gewann ja Jackie Stewart in Monaco mit einem auf 2000 ccm auf gebohrten 1,5-Liter-Motor, und dann am GR Amerika 1966, als Jim Clark einen Lotus-BRM- H 16 auf den ersten Platz fuhr. Dieser Sieg war allerdings der einzige für den H16, der, wäre er so grossartig wie die Vorschusslorbeeren gewesen, die Dreiliter-Formel von A bis Z dominiert hätte. Allerdings erwies sich der Schluss «ein 1,5-Liter ist gut, also sind zwei 1,5-Liter besser» als aus gesprochen trügerisch und hatte zur Folge, dass BRM wettbewerbsmässig mehr oder weniger von der Bildfläche verschwand. Der H16 war a) zu schwer, b) zu kompliziert, c) wegen b) zu defekt anfällig und so weiterund sofort, und doch sprach man einige Zeit davon, einen H16 mit vier Venti len pro Zylinder bauen zu wollen. (Ich kenneeinen BRM-Mechaniker, dem noch heute allein beim Gedanken an einen 64-Ventiler eine Gänsehaut über den Rücken läuft.) Der ...
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