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... harten Kampf. Der gemäß den FIA-Bestimmungen mit einem Dreiliter-Motor versehene 908 trat zum ersten Male beim Vortraining für Le Mans 1968 in Erscheinung. Dieser erste «Voreinsatz» war natürlich vor allem der «miseaupoint» des Fahr zeugs gewidmet; als aber die praktisch gleichen Fahrzeuge auch beim 1000-km-Rennen von Monza laufend kleinere Mängel zu verzeichnen hatten, wußte man, daß die völlige Neukonstruktion doch ziemlich viel Schwierigkeiten in sich barg. Für das auf «National boden» stattfindende 1000-km-Rennen vom Nürburgring wurden dann die Vorbereitungen sehr weit getrieben, und man startete nicht mit Langheckern wie in Monza, sondern mit einer Normal-Ausführung. Siffertf Elford siegten mit einem dieser Fahrzeuge, hingegen wurden Mitter/ Scarfiotti die Opfer von Radlagerschäden — einer sich bei Porsche bald sehr ausbreitenden Krankheit. In Spa erwies sich der 908er beim Regenrennen als sehr standfest, konnte aber im Renngeschehen nicht gegen den 907er von MitterlSchlesser aufkommen. Die Radlager- Kalamität am 908 erreichte während der sechs Stunden von Watkins Glen den Höhepunkt, indem gleich zwei Wagen wegen desselben Schadens aufgeben mußten. In Zeltweg. vor Le Mans der letzte Lauf um die Markenmeisterschaft, waren hingegen die Fahrzeuge soweit in Ordnung, und Porsche erfuhr sich einen 1-2-3-Sieg mit dem 908. Man betrachtete dies als gutes Omen für das ...
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