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... l a u t e t e n d i e K o m e n - tare der englischen Journalisten nach den beiden letzten grossen Meetings, die vor Beginn der Weltmeisterschaft stattfanden. Der Rennfahrer, der sich im Cockpit duckt wie eine Katze und der am Lenkrad würgt, ist natürlich Jack Brabham, «the old man». Mit 38 Jahren hat Brabham zum zweiten Mal i n s e i n e m L e b e n e i n e a b s o l u t e To p form erreicht, und viele Experten mei nen, so gut sei er noch nie gefahren. Die beiden grossen englischen Früh jahrs-Rennen waren echter Rennsport ä l'anglaise; gnadenloser, harter Pro fikampf wie er nur noch für hartge sottene britische Nerven geniessbar ist und wie man ihn an «gewöhnli c h e n » G r o s s e n P r e i s e n k a u m z u s e hen bekommt. Hier wird der Begriff der Fairness bis zum äussersten stra paziert, man kämpft um Zentimeter, man stiehlt sich gegenseitig in den Kurven Ideallinien weg, man fährt nur um Zollbreite hinter dem Vordermann um ihn «weich» zu machen. Hier k o m m t a b e r a u c h h ö c h s t e s K ö n n e n und letzte Fahrzeugbeherrschung zur Geltung. Das gilt nicht nur für die Formel-1-Fahrer — bei den F 2, den F 3, Sportwagen und den Tourenwagen geht es genauso messerhart zu. An diesen Meetings und in solchen Kämpfen wurden die britischen Stars herangezüchtet. Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Man stählt seine Ner ven, die unglaublichen Beanspruchun gen ...
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