Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... man in der Schweiz nicht kaufen kann. Zu ihnen gehört der Steyr-Puch 500; man müsste sich schon in Oesterreich ein gebrauchtes Exemplar er stehen, wollte man unbedingt einen. Denn Steyr-Daimler-Puch darf den 500er entspre chend dem Lizenzabkommen mit Fiat nicht in die Schweiz exportieren. 1961 wollte aber der Zürcher Fahrer Georges Theiler, unbedingt ei nen, und er verschaffte sich das Ding auch gerade rechtzei t ig, um es siegreich am 500 km-Rennen vom Nürburgring einzusetzen, nachdem es gründlich nach Anhang J frisiert worden war. Theiler hat uns nun verdankens- Puch 500 werterweise das nicht mehr junge Auto für unsere Probefahrt zur Verfügung gestellt. Ich sage «verdankenswerterweise», denn diese Probefahrt war die spassigste und interessan teste seit langem. Äusserlich gleicht der Steyr-Puch natürlich dem Fiat 500, von dem er auch die Karosserie besitzt. Mit den Innereien sieht es dagegen anders aus. Da ist einmal das Getriebe; im Gegensatz zu Fiat findet nicht eine einfache K l a u e n s c h a l t u n g Ve r w e n d u n g , s o n d e r n e i n normales Vierganggetriebe mit Synchronisie rung der oberen drei Gänge. Bei den Bremsen handelt es sich um normale Trommelaggrega te, die jedoch aus Leichtmetall gefertigt sind und daher Gewähr für gute Wärmeableitung bieten. Mit einer Gesamtbremsfläche von 452 cm^ sind sie nicht nur ausreichend son dern geradezu überdimensioniert, ...
Kommentare