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... verbrachte und das Rennen gewinnen sollte, James Hunt, der den funkelnagelneuen Hesketh auf die Pole Position stellte, Ronnie Peterson, der einen unzufriedenen Arbeitslosen recht gut inter pretierte, Emerson Fittipaldi, der viel nach dachte und doch auf keinen grünen Zweig kam, und Clay Regazzoni, der den Part des sieg reichen Helden aufgrund widriger Umstände nicht voll ausfüllen konnte. Doch um am Schluss noch ein paar Platitüden zu verwenden: Der «Mann des Tages», der «Mann, der der Veranstaltung seinen Stempel aufdrückte», der «Pechvogel, der sich in die Herzen des britischen Publi kums fuhr», dieser Mann war Niki Lauda und ihm gebührt hier die Hauptrolle. Aber beginnen wir von vorne. Donnerstag, 14. März Der Swissair-Flug 804 nach London ist voll besetzt, Niki Lauda und seine Mariella sowie Ihr ergebener Chronist und Mario Rail, Power slides frischgebackener Redaktionsassistent, der darangeht, zum erstenmal die Luft des grossen Rennsports zu schnuppern (schon wieder eine Platitüde), finden gerade noch Platz. Die Hostess serviert uns mit dem Mittag essen freundlicherweise den Daily Express vom gleichen Tag. Der Wetterbericht ist typisch englisch. «Bewölkt, einige Schauer, mit sonni gen Intervallen», heisst es da auf der ersten Seite. Die englischen Wetterfrösche machen es sich leicht, sie sind damit auf jeden Fall ab gesichert. Im Anflug auf Heathrow erleben ...
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