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... seine erste Enttäuschung hinuntergewürgt hatte - es ist ja nicht ganz einfach, in seinem zweiten Grand Prix an sicherer vierter Stel le auszufallen -, meinte er entrüstet zu Kerr: «Stell Dir vor, mich hat Stewart unter weisser Flagge überholt. Ich habe meinen Augen nicht ge traut.» Er sagt es mit ganz grossen Augen, als könne er es selbst nicht recht glauben, und aus Phil Kerrs Gesichtsausdruck darf man schliessen, dass er es auch nicht ganz glaubt. Wenig später, das Rennen ist zu Ende. Peter Revson, Zweiter, zieht ein ivütendes Gesicht, trotz Gratulationen, trotz Schulterklopfen, trotz «Well done». Und dann hört man den Grund: «Vor der Crowthome-Kurve will ich Ronnie Peterson überholen. Ich schere aus dem Windschatten aus, sehe gelbe Flaggen und gehe vom Gas, Ronnie ebenso, und im gleichen Moment fährt uns ein Auto innen vor. Und was glaubst du wohl, wer das war? Jackie Stewart!» Für McLaren-Direktor Teddy Mayer ist damit der Grund für einen Pro test gegeben. Mag sein, dass Mayer von einigen Leuten für diese Hand lung scheel angesehen wird - aber man sollte eines bedenken: in diesem Sport gelten Reglemente, und an diese Reglemente hat man sich zu hal ten, ganz egal wie man heisst und wer man ist. Die Fortsetzung der Geschichte ist inzwischen bekanntgeworden. Jackie Stewart bekam zuerst für seine Verfehlung einen «strengen Verweis», es folgte Ken Tyrrells Berufung, und es ...
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