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... wir sollten dem knorrigen Neuseeländer ein Kränzchen winden. Nicht nur, weil er bewie sen hat, dass ihn seine Vorfahren mit einem Ge ruchssinn sondergleichen ausgerüstet haben, sondern weil sich seine gute Nase auch in einem anderen Sinne bemerkbar gemacht hat. Denn Hulme hat schon vor dem Rennen richtig kalku liert, dass es diesmal darauf ankommen würde, zum Schluss einen einwandfrei laufenden und liegenden Wagen zu haben — und nicht am An fang, um den Konkurrenten davonzufahren. Und so nahm er einige kleine Nachteile, wie ein Unter steuern zu Beginn des Rennens, in Kauf, verfügte jedoch, je länger das Rennen dauerte und je mehr sich der mitgeführte Treibstoff verflüchtigte, über einen besser und besser liegenden McLaren. Und weil ihm im Gegensatz zum Vorjahr diesmal kein Bolzen aus der Hinterradaufhängung verloren ging, machte Denis Olive Hulme die Formel-1- Weltmeisterschaft wieder spannend. Womit ihm eigentlich mehr als nur ein Kränzchen gebührt. Man soll mich jetzt bitte nicht als Anti-Stewart- Fan abstempeln, aber wenn Jackie auch in Kya lami wieder gewonnen hätte, dann wäre das s i c h e r l i c h s e i n e m R u f u n d B a n k k o n t o z u g u t e g e kommen, dem Sport aber, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht unbedingt. Man braucht einfach ab und zu wieder einmal ein neues Ge sicht an der Spitze der Weltmeisterschaftswer tung, und das gute alte Denny-Grinsen ...
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